Das Entwicklungspotential der Liegenschaften an der Schaffhauserstrasse im Zentrum von Kloten ist enorm. Wir haben im Zuge einer Auftragsstudie vorgeschlagen, die Aufreihung von Gebäuden entlang der Schaffhauserstrasse fortzusetzen. Durch geschickte Staffelung in der Höhe und in Rücksprüngen überspielt der neue Baukörper so seine Länge und Volumen und nimmt die vorgegebene Rhythmik auf. Vorhandene und neue Sichtbezüge vom Strassenraum zu den Höfen eröffnen einen stufenlosen Übergang vom öffentlichen zum halböffentlichen Raum. Durch die übergrossen Durchgänge gewinnen die Räume an Grosszügigkeit und Übersichtlichkeit. Alle Zugänge sind gut erkennbar und strassenseitig adressierbar. Der Kopfbau, mit markantem Vordach als gedeckte Platzerweiterung, und der gegliederte Baukörper werden von der Glattalbahn und dem aufgewerteten Altbach als städtische Wohnüberbauung mit publikumsorientierter Nutzung im Erdgeschoss wahrgenommen. Parallele Orientierung zur Strasse und die geografische Ausrichtung haben zu zwei sehr unterschiedlichen Fassadentypen geführt; die sonnenorientierte, ruhige Hoffassade mit Loggias und die städtisch, grosszügig anmutende Strassenfassade. Ein Raster wird entlang der Fassaden mit den jeweils passenden Fassadenelementen besetzt und erzeugt eine elegante Massstäblichkeit zu den bestehenden Gebäuden. Das Erdgeschoss hat strassenseitig, aus technischen und gestalterischen Gründen, eine Überhöhe. Hofseitig wird die Überhöhe mit einem Mezzaningeschoss ausgenutzt. Diese Anordnung ergibt zusammen mit der passenden Erschliessung viele Raumkonstellationen. Die gewählte Schotenbauweise erlaubt grosse stützenfreie Auskragungen und Spannweiten. Mit Blick auf Nachhaltigkeit sind statisch sinnvolle Tragweiten geplant, werden Recylingbeton, Holzmetallfenster, vorfabrizierte und recycelbare Fassaden und Zimmerbauteile, eine gemeinsame Erdsondenheizung, einfache Führung der kontrollierten Wohnraumlüftungen an der Decke, sowie  konzentrierte Nasszonen mit gemeinsamen, vorfabrizierten Schächten vorgeschlagen.
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Projektstudie Schaffhauserstrasse
Objekttyp: Studie, 3 Mehrfamilien- und Gewerbehäuser Adresse: Schaffhauserstrasse 123-129, Kloten
Studienjahr: 2015
Projektstudie Schaffhauserstrasse
Objekttyp: Studie, 3 Mehrfamilien- und Gewerbehäuser Adresse: Schaffhauserstrasse 123-129, Kloten
Studienjahr: 2015
Das Entwicklungspotential der Liegenschaften an der Schaffhauserstrasse im Zentrum von Kloten ist enorm. Wir haben im Zuge einer Auftragsstudie vorgeschlagen, die Aufreihung von Gebäuden entlang der Schaffhauserstrasse fortzusetzen. Durch geschickte Staffelung in der Höhe und in Rücksprüngen überspielt der neue Baukörper so seine Länge und Volumen und nimmt die vorgegebene Rhythmik auf. Vorhandene und neue Sichtbezüge vom Strassenraum zu den Höfen eröffnen einen stufenlosen Übergang vom öffentlichen zum halböffentlichen Raum. Durch die übergrossen Durchgänge gewinnen die Räume an Grosszügigkeit und Übersichtlichkeit. Alle Zugänge sind gut erkennbar und strassenseitig adressierbar. Der Kopfbau, mit markantem Vordach als gedeckte Platzerweiterung, und der gegliederte Baukörper werden von der Glattalbahn und dem aufgewerteten Altbach als städtische Wohnüberbauung mit publikumsorientierter Nutzung im Erdgeschoss wahrgenommen. Parallele Orientierung zur Strasse und die geografische Ausrichtung haben zu zwei sehr unterschiedlichen Fassadentypen geführt; die sonnenorientierte, ruhige Hoffassade mit Loggias und die städtisch, grosszügig anmutende Strassenfassade. Ein Raster wird entlang der Fassaden mit den jeweils passenden Fassadenelementen besetzt und erzeugt eine elegante Massstäblichkeit zu den bestehenden Gebäuden. Das Erdgeschoss hat strassenseitig, aus technischen und gestalterischen Gründen, eine Überhöhe. Hofseitig wird die Überhöhe mit einem Mezzaningeschoss ausgenutzt. Diese Anordnung ergibt zusammen mit der passenden Erschliessung viele Raumkonstellationen. Die gewählte Schotenbauweise erlaubt grosse stützenfreie Auskragungen und Spannweiten. Mit Blick auf Nachhaltigkeit sind statisch sinnvolle Tragweiten geplant, werden Recylingbeton, Holzmetallfenster, vorfabrizierte und recycelbare Fassaden und Zimmerbauteile, eine gemeinsame Erdsondenheizung, einfache Führung der kontrollierten Wohnraumlüftungen an der Decke, sowie  konzentrierte Nasszonen mit gemeinsamen, vorfabrizierten Schächten vorgeschlagen.